Corona Impfung

Wo wird zuerst geimpft?

Zunächst sind mobile Teams im Einsatz, die Bewohner, Patienten und das Personal in Krankenhäusern sowie Alten- und Pflegeheimen impfen.

bundesweit gibt es 440 Impfzentren und sollen wohl bis spätestens Anfang Januar nach und nach ihren Betrieb aufnehmen.

Die Impfung der ersten Gruppe wird nach Worten von Bundesgesundheitsminister Spahn mindestens ein bis zwei Monate dauern. Erst dann werde man darüber nachdenken, das Impfangebot auszuweiten. Spahn kündigte “fließende Übergange” zwischen den Stufen an.

In einer späteren Phase, wenn mehr Impfstoffe – womöglich auch verschiedener Hersteller – zur Verfügung stehen und diese vielleicht einfacher zu lagern sind, könnte auch in normalen Arztpraxen geimpft werden. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung schätzt, “dass die Praxen vermutlich im Sommer impfen werden”.

 

Höchste Priorität:

  • Personen ab 80 Jahren
  • Personen, die in stationären Einrichtungen für ältere oder pflegebedürftige Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder tätig sind
  • Pflegekräfte in ambulanten Pflegediensten
  • Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen wie Intensivstationen, Notaufnahmen, Rettungsdienste, als Leistungserbringer der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung, Impfzentren und in Bereichen mit infektionsrelevanten Tätigkeiten
  • Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen, die Menschen mit einem hohen Risiko behandeln, betreuen oder pflegen (etwa Hämato-Onkologie und Transplantationsmedizin)

Hohe Priorität:

  • Über-70-Jährige
  • Personen mit Trisomie 21, mit Demenz oder geistiger Behinderung, nach einer Organtransplantation
  • Enge Kontaktpersonen von solchen pflegebedürftigen Personen, die über 70 Jahre alt sind, an Trisomie 21 oder einer geistigen Behinderung (bzw. Demenz) leiden oder nach einer Organtransplantation ein hohes Infektionsrisiko haben.
  • Kontaktpersonen von Schwangeren
  • Personen, die in stationären Einrichtungen für geistig behinderte Menschen tätig sind oder bei ambulanten Pflegediensten regelmäßig geistig behinderte Menschen behandeln, betreuen oder pflegen
  • Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem hohen oder erhöhten Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus tätig sind, insbesondere Ärzte und sonstiges Personal mit regelmäßigem Patientenkontakt, Personal der Blut- und Plasmaspendedienste und in Testzentren
  • Polizei- und Ordnungskräfte, die im Dienst, etwa bei Demonstrationen, einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind.
  • Personen im öffentlichen Gesundheitsdienst und in relevanten Positionen der Krankenhausinfrastruktur
  • Personen, die in Flüchtlings- und Obdachloseneinrichtungen leben oder tätig sind

Erhöhte Priorität:

  • Über-60-Jährige
  • Personen mit folgenden Krankheiten: Adipositas, chronischer Nierenerkrankung, chronischer Lebererkrankung, Immundefizienz oder HIV-Infektion, Diabetes mellitus, Herzerkrankungen, Schlaganfall, Krebs, COPD oder Asthma, Autoimmunerkrankungen und Rheuma
  • Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen mit niedrigen Expositionsrisiko (Labore) und ohne Betreuung von Patienten mit Verdacht auf Infektionskrankheiten
  • Personen in relevanter Position in Regierungen, Verwaltungen und den Verfassungsorganen, in Streitkräften, bei der Polizei, Feuerwehr, Katastrophenschutz und THW, Justiz
  • Personen in relevanter Position in Unternehmen der kritischen Infrastruktur, Apotheken und Pharmawirtschaft, öffentliche Versorgung und Entsorgung, Ernährungswirtschaft, Transportwesen, Informationstechnik und Telekommunikation
  • Erzieher und Lehrer
  • Personen mit prekären Arbeits- oder Lebensbedingungen

Nebenwirkung

Bei der Corona-Impfung können ähnliche Nebenwirkungen auftreten wie bei anderen Impfungen auch:

  •  Schmerzen an der Einstichstelle,
  • Kopfschmerzen oder Müdigkeit.
  • Darüber hinaus kann auch Schüttelfrost, Fieber oder Durchfall auftreten
  • Glieder- und Muskelschmerzen möglich.
  • Vorsicht ist bei Menschen geboten, die unter starken Allergieproblemen leiden.Allergische Reaktionen auf Impfstoffe sind nicht ungewöhnlich

Solche Reaktionen sind in vielen Fällen ein Hinweis darauf, dass das Immunsystem auf den Impfstoff reagiert.

Quelle https://www.tagesschau.de/inland/faq-corona-impfstoff-111.html