Oktober 2020

14.10.2020

  • Erzgebirgskreis und Landkreis Zwickau sind Risikogebiete
  • Unions-Politiker schlagen längere Winterferien vor – Sachsen lehnt ab
  • Tschechien schließt vorerst alle Restaurants, Klubs und Bars
  • Corona in Sachsen: 8.905 Infizierte (+184 zum Vortag), 249 Tote (0), geschätzt 7.060 Genesene
  • Corona in Deutschland: 334.585 Infizierte (+ 5.132 zum Vortag), 9.677 Tote (+43), geschätzt 281.900 Genesene

MASKENPFLICHT: In Städten und Regionen mit stark steigenden Corona-Zahlen soll die Maskenpflicht erweitert werden. Sie soll ab 35 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in sieben Tagen auch überall da gelten, wo Menschen dichter beziehungsweise länger zusammenkommen.

PRIVATE FEIERN: In Regionen mit stark steigenden Corona-Zahlen werden private Feiern künftig generell auf maximal zehn Teilnehmer und zwei Hausstände begrenzt. Die Begrenzung gilt bei mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen.

KONTAKTBESCHRÄNKUNGEN: Übersteigen die Neuinfektionen den 50er Wert dürfen sich künftig nur noch maximal zehn Personen im öffentlichen Raum treffen. Sollten die neuen Maßnahmen den Anstieg nicht zum Stillstand bringen, wird dies auf bis zu fünf Personen oder die Angehörigen zweier Hausstände verringert.

SPERRSTUNDE: Ebenfalls bei 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen soll eine Sperrstunde um 23.00 Uhr für die Gastronomie verhängt werden. Bars und Clubs sollen geschlossen werden.

BEHERBERGUNGSVERBOTE: Die Beherbergungsverbote für Urlauber aus innerdeutschen Risikogebieten waren vor den Beratungen am umstrittensten. Bund und Länder fanden auch im Kanzleramt keine Einigung und vertagten das Thema erst einmal bis zum 8. November. Bis dahin soll diese Maßnahme auf ihre Wirksamkeit überprüft werden.

Dem Vernehmen nach wollen Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Hamburg zunächst bei der Regelung bleiben, dagegen sollen sie in Sachsen und im Saarland schon bald kippen. In Bayern ist es wohl noch offen. Über das weitere Vorgehen solle am Donnerstag in einer Kabinettssitzung entschieden werden, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur.

Die meisten Bundesländer hatten am vergangenen Mittwoch beschlossen, dass Bürger aus Orten mit sehr hohen Corona-Infektionszahlen bei Reisen innerhalb von Deutschland nur dann beherbergt werden dürfen, wenn sie einen höchstens 48 Stunden alten negativen Corona-Test vorlegen können. Greifen soll dies für Reisende aus Gebieten mit mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen.

Die Kanzlerin und die Ministerpräsidenten waren erstmals seit Juni wieder persönlich zusammengekommen und berieten nicht nur per Videokonferenz. Das Treffen stand unter dem Eindruck massiv steigender Infektionszahlen in Deutschland und zum Teil noch dramatischerer Entwicklungen bei vielen europäischen Nachbarn. Hierzulande wurden nach Angaben des Robert Koch-Instituts vom Mittwoch aktuell 5.132 Neuinfektionen gemeldet – so viele wie seit Mitte April nicht mehr.

Rückkehrer aus Corona-Risikogebieten im Ausland sollen sich ab November noch vor der Einreise nach Deutschland online registrieren. Das teilte das Bundesinnenministerium am Mittwoch in Berlin mit. Gedruckte Aussteigekarten, wie sie zum Beispiel von Fluggesellschaften an Passagiere verteilt wurden, entfallen dann.
Für Individualreisende, die zum Beispiel im eigenen Auto unterwegs sind, ist die Registrierungspflicht neu. Sie mussten sich nach ihrer Rückkehr aus einem ausländischen Risikogebiet aber bislang schon beim Gesundheitsamt melden, wenn sie keine Aussteigekarte ausgefüllt hatten. Dieser Schritt ist künftig nicht mehr nötig, weil die Gesundheitsämter direkten Zugriff haben sollen auf die Daten aus der Online-Registrierung.

Knapp 20.000 Menschen in Großbritannien haben sich innerhalb von 24 Stunden nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt.

Italiens Gesundheitsbehörden haben am Mittwoch mehr als 7.000 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gezählt. Insgesamt kamen in dem Mittelmeerland innerhalb von 24 Stunden 7.332 weitere Fälle hinzu.

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Berlin wächst weiter. 503 Fälle wurden innerhalb eines Tages gemeldet, wie aus dem Lagebericht der Gesundheitsverwaltung vom Mittwoch hervorgeht. Berlin steht damit kurz davor, die Marke von 20.000 Infektionen zu überschreiten: Die Gesamtzahl der Fälle liegt nun bei 19.536, davon gelten 15.126 als genesen.

Berlin liegt weiter deutlich über dem kritischen Schwellenwert von 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen: mit 76,3. Heraus sticht weiter Neukölln mit 173,1.

im Kreis Borken  insgesamt 1.552 bestätigte Fälle,

davon 183 aktuell infizierte Personen,

1.330 Gesundete und 39 Todesfälle

7-Tage-Inzidenz“: 27,2 pro 100.000 Einwohner

 

13.10.2020

insgesamt 1.532 bestätigte Fälle

davon 183 aktuell infizierte Personen,

1.310 Gesundete und

39 Todesfälle

7-Tage-Inzidenz“: 24,8 pro 100.000 Einwohner

 

Kreis Borken Westf. Stand 09.10.2020.
Infizierte                      137
Infizierte gesamt    1.472

 

Ab Mitte Oktober sollen Antigen-Schnelltests in Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern eingesetzt werden.

Das verkündete Bundesgesundheitsminister Jens Spahn.

 

 

Innerhalb eines Tages 3483 neue Corona-Infektionen gemeldet.

Von Mittwoch auf Donnerstag war der Wert von 2828 auf 4058 erheblich gestiegen,

von Donnerstag auf Freitag lag die Zahl bei 4516. Am Samstagmorgen waren es 4721 neue Fälle.

Stand: 11.10.2020.

 

Städte in NRW die Überschreitung der Warnstufe von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner:

  • Köln
  • Stuttgart
  • Berlin
  • Frankfurt
  • Bremen
  • Essen

Der vereinbarte Maßnahmenkatalog sieht unter anderem die Entsendung von Experten des RKI und der Bundeswehr vor, wenn die Schwelle von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen überschritten wird.

Ab 50 Infektionen pro 100.000 Einwohner soll es neue Beschränkungen geben.