Juni 2020

1 Juni:

Das Pfingstwochende nutzen viele Menschen zu Ausflügen. An der Ostsee müssen einige Orte abgesperrt werden, damit Abstandsregeln noch eingehalten werden können.

  1. Juni:

 

vorübergehende Absenkung der Mehrwertsteuer und ein sogenannter Kinderbonus.

7 Juni:

Nach einem Coronavirus-Ausbruch in einen Hochhaus in Göttingen werden mehrere Schulen und Kitas geschlossen und ein Massentest angeordnet.

8 Juni:

Eine Studie bestätigt die Schutzwirkung von Atemmasken gegen das Coronavirus. Dabei verglichen Wissenschaftler die Entwicklung der Corona-Infektionen in Jena mit der in an anderen Städten. Jena hatte am 6. April bundesweit als erste Stadt eine Mundschutzpflicht im öffentlichen Raum eingeführt.

9 Juni 2020

Zukünftig können auch Personen auf das Coronavirus getestet werden, wenn sie keine Symptome aufweisen. Bezahlt werden die Tests von den gesetzlichen Krankenkassen. Auch umfassende Tests  in Pflegeheimen, Schulen oder Kindertagesstätten sind künftig möglich. Alle Personen in diesen Einrichtungen können getestet werden, wenn dort ein COVID-19-Fall aufgetreten ist.

 

10. Juni 2020

 

Von der Büngern Technik kam folgender Brief:

 

Information zur Rückkehr weiterer Beschäftigter in die Werkstatt
Sehr geehrte Damen und Herren,
seit dem 11. Mai 2020 sind bereits ca. 320 Beschäftigte in den verschiedenen Standorten der Büngern-Technik zurückgekehrt und kommen jeden Morgen wie gewohnt wieder zur Arbeit. Zu Beginn kamen viele Beschäftigte noch mit Fragen und Sorgen zur Arbeit. Inzwischen sind aber die ersten Wochen vergangen und wir können ganz deutlich sagen, dass sich die neuen Abläufe in der Werkstatt, in denen es vor allem gilt Hygiene- und Abstandsregeln einzuhalten, gut eingespielt haben.
Da das Ministerium und die Kostenträger erwarten, dass möglichst alle Beschäftigten wieder in der Werkstatt betreut werden, haben wir uns in der Büngern-Technik hierzu Gedanken gemacht, wie die Rückkehr möglichst vieler Beschäftigter funktionieren kann. Dazu gehört auch, dass das Prinzip der „Freiwilligkeit“ zum Werkstattbesuch künftig nicht mehr gelten kann. Durch die verschiedenen Lockerungen der Behörden in der Corona Krise und den Schutzmaßnahmen in der Büngern-Technik ist innerhalb der Werkstatt ein entsprechender Schutz gegeben.

Nach wie vor gilt aber, wenn Sie aufgrund Ihrer gesundheitlichen Situation einer sogenannten Risikogruppe angehören, also zum Beispiel ein geschwächtes Immunsystem haben, eine Erkrankung der Leber bzw. Niere, eine Krebserkrankung, eine Erkrankung der Atemwege, eine Herz-Kreislauf-Erkrankung oder einen nicht gut eingestellten Diabetes, sollten Sie gemeinsam mit Ihrem Arzt überlegen, ob Sie in die Werkstatt zurückkehren können. Das Gleiche gilt für Beschäftigte die über 50 Jahre alt sind und bislang noch von einer Rückkehr zur Werkstatt ausgeschlossen sind. Bitte weisen Sie Ihren Arzt auch darauf hin, dass natürlich in der Werkstatt die üblichen Hygiene- und Abstandsregeln eingehalten werden und in den Bereichen der Werkstatt, in denen die Abstandsregeln nicht gewahrt werden können, eine Mund-Nasen-Abdeckung getragen wird. Wenn Sie aus diesen Gründen im Augenblick nicht in die Werkstatt zurückkehren können, muss hierzu eine Absprache mit dem zuständigen Sozialdienst der Werkstatt erfolgen.

In Absprache mit dem Landschaftsverband Westfalen Lippe und dem Gesundheitsamt des Kreises Borken wollen wir ab dem 15.06.2020 (Starttermin) Schritt für Schritt die Rückkehr weiterer Beschäftigter, die bislang noch vom Werkstattbesuch ausgeschlossen waren, ermöglichen.

Beschäftigte, die keiner Risikogruppe angehören und die bislang noch nicht in die Werkstatt zurückgekehrt sind, müssen spätestens zum 29.06.2020 wieder zur Arbeit kommen.

Beschäftigte, die einer Risikogruppe zuzuordnen sind, können auf eigenen Wunsch in die Werkstatt zurückkehren, wenn die Rückkehr auch von ihrem behandelnden Arzt für möglich gehalten wird. Wenn eine gesetzliche Betreuung für den Bereich der Gesundheitssorge besteht, reicht das Einverständnis des gesetzlichen Betreuers für eine Rückkehr in die Werkstatt aus. Bitte nutzen Sie hierfür das beigefügte Formular „Erklärung zum Rückkehrwunsch in die Büngern-Technik“.
Eine Rückkehr ist für alle Beschäftigten in ihren üblichen Arbeitsbereichen vorgesehen. Hier wird es durch die Wahrung der Abstandsregeln oder auch durch Trennwände zwischen den Arbeitsplätzen ermöglicht, ohne Mundschutz zu arbeiten. In den Bereichen außerhalb der Gruppenräume ist grundsätzlich das Tragen von Mundschutz erforderlich.
Der Zubringerdienst zur Werkstatt wird so eingerichtet, dass bei Bedarf auch wieder alle Fahrgastplätze wie üblich belegt werden können. Das Tragen eines Mundschutzes ist im Zubringerbus verpflichtend.

Beschäftigte, die die Schutzbestimmungen nicht umsetzen können, können nur im Rahmen einer Notbetreuung in die Werkstatt zurückkehren!
Um die Rückkehr in die Werkstatt mit Ihnen zu besprechen, wird der Sozialdienst in den nächsten Tagen Kontakt zu Ihnen aufnehmen. Bitte warten Sie ab, bis sich der Sozialdienst bei Ihnen meldet und kehren sie nicht ohne vorherige Absprache eigenständig zur Werkstatt zurück!

Mit freundlichen Grüßen

Werkstattleiter

 

11 Juni:

In Magdeburg müssen eine Grundschule und ein Hort wegen mehrerer Corona-Infektionen schließen. Tags darauf kommen weitere Infektionen hinzu und insgesamt sechs Schulen und ein Jugendzentrum werden geschlossen.

 

 

13 Juni:

Thüringen hebt als erstes Bundesland die Kontaktbeschränkungen auf. Die neue Grundverordnung enthält nur noch Empfehlungen zur Beschränkung sozialer Kontakte, aber auch eine Verpflichtung zum Abstandhalten sowie einer Mund-Nase-Bedeckung beim Einkauf und im ÖPNV.

 

16 Juni 2020

Die Bundesregierung hat die Corona-Warn-App gestartet. Mit der App können Menschen anonym und schnell darüber informiert werden, wenn sie sich in der Nähe eines Infizierten aufgehalten haben. Je mehr Menschen die Corona-Warn-App nutzen, desto schneller können in Zukunft Infektionsketten durchbrochen werden

 

20 Juni:

In Spanien endet der Corona-Notstand. Damit können sich die 47 Millionen Einwohner nach 14 Wochen wieder frei im ganzen Land bewegen.

 

Mehrere Dortmunder Schulen schließen, weil bei einem Kind, das eine Grundschule in Dortmund-Evingsen besucht, das Coronavirus nachgewiesen wurde. Kontaktnachverfolgungen ergaben weitere Fälle. Betroffen sind neben der Grundschule drei Berufskollegs und eine Hauptschule.

 

23 Juni:

Nordrhein-Westfalen verhängt im Landkreis Gütersloh einen erneuten Lockdown. Später treten auch im Nachbarkreis Warendorf wieder umfassende Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen in Kraft. Anlass sind hunderte Infektionen in einem großen Schlachthof der Firma Tönnies.