April 2020

  1. April:

Die bundesweit geltenden Kontaktbeschränkungen werden bis zum 19. April verlängert.

  1. April:

Der britische Premierminister Boris Johnson wird wegen der Covid-19-Infektion auf einer Intensivstation behandelt.

  1. April:

Infolge einer Infektion mit dem Coronavirus sind weltweit mehr als 100.000 Menschen gestorben.

 

15. April 2020

Heute kamen folgende Verordnung heraus:

 

Alle Werkstätten bleiben bis zum 03. Mai 2020 geschlossen.

Die Notbretreuung wird vortgesetzt, und auf weitere Berufs- und Bedarfsgruppen ausgeweitet.

Grössere Geschäfte dürfen öffnen.

Wo ängeren Kontakt ist muss  auf besondere Hygiene geachtet werden. Bitte Warteschlangen vermeiden.

Kirchen, Moscheen, Synagogen, religiöse Feierlichkeiten, Veranstaltungen, Reisen und Ausflüge:

sind nicht erlaubt.

 

Das tragen von Masken ist noch keine Pflicht.

Es wird aber empfohlen eine im Bus und Bahn sowie da wo viele Menschen sind eine zu tragen.

 

 

  1. April:

In Deutschland treten die ersten vorsichtigen Lockerungen der Corona-Schutzmaßnahmen in Kraft. Viele Bundesländer erlauben wieder das Einkaufen in Geschäften bis zu einer Größe von 800 Quadratmetern. In Berlin, Brandenburg und Sachsen wird der Schulbetrieb schrittweise wieder aufgenommen. In Bayern und Sachsen werden die strikten Ausgangsbeschränkungen gelockert. Gleichzeitig führt Sachsen als erstes Bundesland eine Mundschutzpflicht im Einzelhandel und im öffentlichen Nahverkehr ein. Bundeskanzlerin Angela Merkel warnt zugleich vor zu schnellen und zu weitreichenden Lockerungen.

  1. April:

In allen deutschen Bundesländern gilt inzwischen eine Mundschutzpflicht, meist für Einkäufe sowie in Bus und Bahn, teils nur im ÖPNV.

 

Nordrhein-Westfalen

Schulbetrieb nach wenigen Tagen wegen Corona-Verdacht wieder eingestellt

Verdacht auf Covid-19 bei Schüler

Erst vergangenen Donnerstag öffneten in Nordrhein-Westfalen wieder einige Schulen, jetzt wird der Betrieb an einem Gymnasium in Dormagen bereits wieder eingestellt. Die Mutter eines Schülers wurde am Freitag positiv auf Covid-19 getestet.

Keine Tests bei allen Schülern

Bei dem Schüler selbst sei ein Test negativ ausgefallen, gab ein Pressesprecher der Schule am Montagnachmittag bekannt. Aus diesem Grund sei es auch nicht notwendig, die anderen Schülerinnen und Schüler zu testen.

Norbert-Gymnasium Knechtsteden bleibt ab sofort geschlossen

Betroffen ist das Norbert-Gymnasium Knechtsteden. Eltern, Schüler und Lehrer wurden per Brief darüber informiert, dass die Schule bis auf weiteres geschlossen bleibt, berichtete die Rheinische Post am Montag. Der Abitursjahrgang soll nun digital unterrichtet werden. Wie lange die Schule geschlossen bleibt, ist noch nicht klar.

 

Weil zwei Familien immer wieder gegen die angeordnete Quarantäne verstoßen haben, werden in Grevenbroich (NRW) alle 450 Bewohner eines Hochhaus-Komplexes auf das Coronavirus getestet. 115 Mitarbeiter von Gesundheitsamt und Rotem Kreuz begannen mit den Tests.

 

Diese Regeln gelten ab morgen

 

In allen Bundesländern gilt ab Montag die sogenannte Maskenpflicht, hauptsächlich im Nahverkehr und im Einzelhandel. Was das bedeutet, ab welchem Alter und wo eine Maske genau getragen werden muss, welche Bußgelder drohen, wie Sie sich selbst eine Maske nähen können, alle Fragen zu Reinigung und Desinfektion

 

Bundesweit heißt es nun: Mund und Nase vollständig bedecken!

 

In fast allen Bundesländern gilt seit Montag die sogenannte Maskenpflicht, hauptsächlich im Nahverkehr und im Einzelhandel. Schleswig-Holstein zieht am Mittwoch nach. Was das bedeutet, ab welchem Alter und wo eine Maske genau getragen werden muss, welche Bußgelder drohen, wie Sie sich selbst eine Maske nähen können, alle Fragen zu Reinigung und Desinfektion klären wir hier für Sie.

 

Sachsen öffnet Zoos ab dem 4. Mai.

New York plant langsame Rückkehr zur Normalität,

Firmen sollen zum Beispiel sicherstellen, dass in ihren Büros und Fabriken Abstandsregeln eingehalten werden können und dass sie genügend Atemmasken für ihre Angestellten haben.

Die ersten Unternehmen könnten am 15. Mai öffnen.

 

Italien lockert die Corona-Beschränkungen

Italien lockert ab dem 4. Mai eine Reihe von Corona-Beschränkungen und erlaubt den Bürgern zum Beispiel wieder mehr Sport im Freien und mehr Bewegungsmöglichkeiten in der eigenen Region.

 

25. April

 

Schüler, die vor Abschlussprüfungen stehen, können wieder zur Schule kommen. Das betrifft 148.000 Schüler der Jahrgangsstufen 10, 12 und 13. Die Teilnahme am Unterricht ist freiwillig!

​4. Mai – Schüler, die im nächsten Jahr ihre Abschlüsse machen, kommen hinzu.

 

  1. Mai – Abiturprüfungen beginnen

 

Schüler sollen grundsätzlich in die nächst höhere Jahrgangsstufe versetzt werden. Dies muss der Landtag aber noch beschließen.

Land Infizierte  Todesfälle
USA 890.524 51.017
Spanien 219.764 22.524
Italien 192.994 25.969
Frankreich 159.495 22.245
Deutschland 154.545 5.723
Großbritannien 144.635 19.506
weltweit 2.790.986 195.920

 

Fahrplan für Kita-Öffnungen in Arbeit

 

Eine Öffnung der Kindertagesstätten ist bis Anfang Mai bundesweit nicht absehbar. Immerhin arbeiten die Familienminister der Länder an einen Fahrplan dafür. Bis Ende des Monats soll ein Beschlussvorschlag für die Landeschefs vorlegen, sagte Hamburgs Familiensenatorin Melanie Leonhard (SPD). „Wenn wir nicht wollen, dass die Eltern aus Verzweiflung irgendwann wieder die Kinder durch Großeltern und andere betreuen lassen, dann müssen wir dieses Thema jetzt intensiv abwägen.“

Massentest in NRW, weil Familien gegen Quarantäne verstoßen

Weil zwei Familien in einem Hochhaus in Nordrhein-Westfalen trotz Corona-Infektionen ihre Quarantäne verlassen haben, sollen nun alle 450 Bewohner der 117 Wohnungen getestet werden. Ein Sprecher des Rhein-Kreises Neuss bestätigte, dass der Komplex in Grevenbroich am Sonntag umzäunt wird und dann rund acht Stunden lang die Tests durchgeführt werden sollen.

 

26. April

 

Weil sich zwei mit dem Coronavirus infizierte Familien nicht an die angeordnete Quarantäne gehalten haben, hat das Gesundheitsamt in Grevenbroich einen ganzen Hochhauskomplex mit 117 Wohnungen abgeriegelt. Alle 450 Bewohner sollen am Sonntag vorsichtshalber auf das Virus getestet werden.  Die Behörden zäunten das gesamte Grundstück ein und bauten einen Sichtschutz auf. Ein Sicherheitsdienst kontrolliert die Ein- und Ausgänge. ​

Bewohner müssen zwei Tage auf dem Grundstück bleiben

Die Hausbewohner sollen das Grundstück erst wieder verlassen dürfen, wenn die Tests in ein paar Tagen beweisen, dass sie nicht bei ihren Nachbarn angesteckt haben. Ausgelöst wurde der Massen-Test von acht Bewohnern aus zwei Familien, die nachweislich mit dem Coronavirus infiziert sind. Die Gesundheitsbehörden hätten deshalb häusliche Quarantäne angeordnet, sagte Benjamin Josephs vom Rhein-Kreises Neuss.

 

Doch bei den telefonischen Kontrollen durch die Behördenmitarbeiter sei deutlich geworden, dass sich die Familienmitglieder nicht an die Quarantäne hielten.

 

Erwachsene und Kinder hätten weiter Kontakt mit Nachbarn gehabt und sich unter anderem vor dem Komplex aufgehalten. Ob die anderen Bewohner überhaupt wussten, dass die Familien eigentlich in Quarantäne waren und ein hohes Ansteckungsrisiko bestand, ist unklar. Die Gesundheitsbehörden von Stadt und Kreis entschlossen sich deshalb zu dem Massen-Coronatest. 115 Mitarbeiter von Gesundheitsamt und Rotem Kreuz waren am Sonntag im Einsatz.

 

Der Test ist für die Bewohner freiwillig. Wer sich allerdings weigert, muss vorsorglich 14 Tage in Quarantäne bleiben. Mit den Ergebnissen werde am Dienstag gerechnet. Bis dahin darf keiner der Bewohner das Grundstück verlassen.

Polizei entdeckt illegale Friseurgeschäfte im Keller

 

Gleich zwei illegale Friseurgeschäfte hat die Polizei im bayerischen Landkreis Miltenberg aufgedeckt. Die Kunden saßen in Kellern von Wohnhäusern, wie ein Sprecher der Polizei am Samstag berichtete. Die beiden Friseure seien professionell ausgestattet gewesen.

 

In einem Keller in Elsenfeld warteten zwei Personen auf ihre Haarschnitte. In Mömlingen ertappten die Ermittler am Freitag einen Kunden im Keller. Anwohner hatten ihre Beobachtungen der Polizei gemeldet. Gegen die drei mutmaßlichen Kunden wird nun ermittelt. Ihnen wird vorgeworfen, in Corona-Zeiten gegen das Infektionsschutzgesetz verstoßen zu haben. Die Ermittler überprüfen auch, ob die Friseure ein angemeldetes Gewerbe haben und ob für die Leistungen Geld gezahlt wurde.

 

27. April 2020

 

In dem vorläufig unter Quarantäne stehenden Hochhaus-Komplex am Hammerwerk kam es am Montag Nachmittag zu einem Polizei-Einsatz. Hinter einer der 117 Wohnungstüren ist eine tote Person gefunden worden. Zuvor hatte die Polizei einen Anruf erhalten.

„Wir sind darüber informiert worden, dass jemand seine Tür nicht öffnete, obwohl er zu Hause sein müsste. Es bestehe der Verdacht auf einen medizinischen Notfall“, sagt Sprecherin Daniela Dässel. Die Einsatzkräfte hätten wenig später eine Leiche in der Wohnung entdeckt. Zu Alter und Geschlecht wollte die Polizei am Montag noch keine Auskunft geben, die Todesursache sei noch unklar. Es werde nun ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet.

115 Mitarbeiter von Gesundheitsamt und Rotem Kreuz begannen am Sonntag mit den Tests.

Bis die Ergebnisse vorliegen, darf keiner der Bewohner das Grundstück verlassen.